Wirtschaftsdrama von Franz Fischer
„Eine dramatische Groteske über Fassadisten, Auskratzer, Nutzniesser, Mächtige und Ohnmächtige, über Werte und was sich sonst noch so umstülpen lässt“
Die Geschichte von Autor Franz Fischer, ehemals Arzt in einer psychiatrischen Klinik der Innerschweiz, misst sich an der Realität, der bitterbösen Wirklichkeit in einer Welt der Konkurse, Fusionen, der Dominanz und Arroganz des Kapitals. Er hat am eigenen Leib erfahren, wie die heutige Wirtschaftsphilosophie gewachsene Strukturen zerstört. Dass dabei Menschen auf der Strecke bleiben, ist unumgänglich. Bringen sie keine Gewinne, überlässt man sie der Obhut des Staates. Der sarkastische Untertitel „Eine Hommage an den Neokapitalismus“ trifft zu. Inhalt: Der defizitäre Kathedralenbetrieb eines katholischen Frauenordens soll durch ein modernes Management wieder in die Gewinnzone geführt werden. Viel Geld fliesst, von dem die Aktionäre wieder etwas sehen wollen. Auf der Strecke bleiben die Menschen.