Archiv und Presse

Hier finden Sie Infos über vergangene Stücke, sowie deren Presse-Artikel. Um mehr über ein Theaterstück zu erfahren, klicken Sie bitte den entsprechenden Titel an.

Die Liste wird ab dem Jahr 1959 geführt; ab diesem Zeitpunkt fand das Theater in der Turnhalle Hottwil statt.


2016 | Eine etwas sonderbare Dame

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Die Millionärswitwe Pia Waldmeier scheint zu einer immer sonderbareren alten Dame zu werden. Sie trägt stets einen Teddybären im Arm, den sie hütet wie ihren Augapfel. Doch mit dem Familienerbe geht sie um einiges lockerer um. Sie gründet eine Stiftung, welche anderen Menschen helfen soll, ihre Herzenswünsche zu erfüllen- seien sie noch so kurios. Gar nicht lustig finden dies ihre drei Stiefkinder, die um das Familienvermögen bangen. Die Stiefkinder wissen sich zu helfen: Mutter Waldmeier wird entmündigt und in die Anstalt «Villa Waldfriede» eingewiesen. Schnell freundet sie sich dort mit den anderen «Gästen» an. Der Zugriff auf die Millionen bleibt den Kindern jedoch versperrt. Pia Waldmeier hat ihr Vermögen wohlweisslich an einem Ort versteckt, den nur sie alleine kennt. Bald tauchen die Kinder in der Villa auf, um Pia ihr Millionengeheimnis zu entreissen. Eine wilde Suche beginnt, bei der sich manche zum Narren machen…

Über den Autor:
Der amerikanische Stücke- und Drehbuchautor John Patrick wurde als John Patrick Goggan am 17. Mai 1905 in Louisville, Kentucky geboren. Nach einer unglücklichen Kindheit in Pflegehäusern und Internaten, studierte er in Harvard und Columbia Sprachen und amerikanische Literatur. Sein erstes Theaterstück «Hell freezes over» lief 1935 für kurze Zeit am Broadway. Dieser Erfolg eröffnete ihm die Karriere eines Drehbuchschreibers in Hollywood. Während des Zweiten Weltkriegs schrieb er das Erfolgsstück «Das heisse Herz», mit dem er 1949 über die Grenzen Amerikas hinaus bekannt wurde. Auch seine folgenden Werke wie «Eine etwas sonderbare Dame» ( The Curious Savage) feierten grossen Erfolge. 1953, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, schrieb er das Stück «Das kleine Teehaus» für das er den Pulitzer Preis und den Tony Award für Drama erhielt. Am 7. November 1995 verstarb John Patrick.

 

– Faltflyer zum Stück 

– Artikel Aargauer Zeitung 20.02.2016
– Artikel Aargauer Zeitung 03.03.2016
– Artikel Generalanzeiger 03.03.2016
– Artikel Artikel NFZ 03.03.2016
– Artikel Botschaft 05.03.2016
– Artikel fricktal.info 09.03.2016
– Artikel Regional 10.03.2016
– Artikel NFZ 15.03.2016

2015 | Volpone

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Volpone ist unermesslich reich, er hortet einen riesigen Goldschatz, den er mit niemandem teilen muss: Er hat weder Frau noch Kinder, noch Eltern oder Freunde. Vier mehr oder weniger angesehene Stützen der Gesellschaft lauern daher auf sein Erbe: Voltore, der Advokat; Corbaccio, ein alter Wucherer; Corvino, ein Kaufmann sowie die Kurtisane Canina. Volpone spielt mit ihnen ein lustvolles und boshaftes Spiel: er macht sie  mit Unterstützung des Schmarotzers Mosca glauben, er liege im Sterben. Daraufhin hagelt es Geschenke von den Erbschleichern, denen der Kerngesunde jeweils das komplette Erbe verspricht. Wie weit gehen die Bürger in ihrer Gier nach seinem Geld? Volpone testet die Grenzen aus und treibt den Preis für seinen Tod immer höher. Eine Komödie um Geld, Gier, Gold und Geiz.

«Volpone, or The Fox» heisst das Stück im Original. Nicht nur der Titelfigur lässt sich ein Tier zuordnen. Voltore, der Name des Advokaten, ist vom lateinischen Wort für Geier abgeleitet; Corbaccio von Rabe; Corvino von Krähe. In der Fabel, auf die sich Jonson bezieht, legt sich der Fuchs ins Feld zwischen die Spreu, verdreht die Augen und stellt sich tot, um aasfressendes Federvieh anzulocken. Doch alle, die angeflogen kommen, um sich über den Fuchs herzumachen, werden dessen flinke Beute – wie Geier, Rabe und Krähe in Ben Jonsons Stück von 1606. Neu gegenüber der Fabel ist die Figur des Schmarotzers: Mosca bedeutet Schmeissfliege.

 

– Faltflyer zum Stück

– Artikel Aargauer Zeitung 08.01.2015
– Artikel Botschaft 09.03.2015
– Artikel Botschaft 23.03.2015
– Artikel NFZ 24.03.2015

2014 | Der nackte Wahnsinn

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Bei der Tourneetheatertruppe liegen die Nerven blank: Es ist kurz nach Mitternacht, und die Generalprobe der Komödie «Nackte Tatsachen» läuft, doch sie geht so schief wie möglich. Die Türen klemmen, die Texte hängen und die Stimmung in der Truppe ist auf dem Tiefpunkt. Der ganz normale Theaterwahnsinn eben. Im zweiten Akt erleben wir eine Vorstellung von hinten, die Sicht wird auf das Geschehen hinter der Bühne freigegeben. Natürlich wird im Laufe der Tournee das Chaos nicht eben kleiner. Der Regisseur muss immer wieder eingreifen, private Probleme dehnen sich zu mittleren und ausgewachsenen Katastrophen aus, an die Stelle des Textes tritt immer mehr die Improvisation. Das eigentliche Drama findet neben und hinter der Bühne statt.

«Von hinten war es komischer als von vorn», befand der Autor Michael Frayn, als er von der Seitenbühne aus der Aufführung eines seiner Stücke zusah. Inspiriert von diesem Erlebnis schrieb er sein Erfolgsstück «Der nackte Wahnsinn». Er schuf eine ebenso komplexe wie zum Brüllen komische Farce auf den Theaterbetrieb, die auch dreissig Jahre nach ihrer Uraufführung nichts von ihrer Komik verloren hat. Eine turbulente Komödie von Michael Frayn.

 

– Faltflyer zum Stück

– Artikel Aargauer Zeitung 01.04.2014
– Artikel Aargauer Zeitung 01.04.2014
– Artikel Botschaft 31.03.2014
– Artikel Botschaft 15.03.2014
– Artikel Aargauer Zeitung 15.03.2014
– Artikel Regional 20.03.2014
– Artikel fricktal.info 19.03.2014
– Artikel Generalanzeiger 18.03.2014
– Artikel NFZ 18.03.2014
– Artikel Aargauer Zeitung 27.02.2014
– Artikel NFZ 27.02.2014
– Artikel TheaterZytig Nr. 3/14

2012 | sMarei

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Grosse Ehre kommt mir und meiner Familie dieser Tage zuteil: Ein e­hrenwerter Schreiber hat sich trefflich in die geheimen Schriften
und wunderlichen Sagen über die Lochbauersfamilie vertieft. Hat deren Verbandelung mit der Zigeunersippe um die der Magie ­mächtigen ­Mutter Daia Moor ergründet und die düsteren Begebenheiten von ­damals zu neuem Leben erweckt.

So erfahrt Ihr heute, gnädige Herrschaften, auf felsigem Platz, was sich damals zugetragen. Eine wahre Geschichte um Liebe, Habgier und Macht, Verfolgung und Tod, um Besenritte und andere Höllenkunst, aber auch um Musik, Tanz und Fröhlichkeit! Kommt mit in eine Zeit, in der die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Hexenzauber, Frömmigkeit und Irrglauben so nahe beieinander liegen. Und lasst Euch bezaubern vom Schauspiel, von Musik und Gesang und vom Liebreiz der nächtlichen Naturbühne voller Geister und Dämonen im abgelegenen Steinbruch Röt.

  – Faltflyer zum Stück

– AZ-Fricktal Beitrag 21.01.2012

– AZ-Fricktal Beitrag 07.07.2012

2011 | Brandstifter

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Der Titel ist eindeutig. Es handelt sich um Leute, die einen Brand legen. Vorsätzlich. Und ihre Absicht kaum verheimlichen. «Müsste man doch merken», sagen Sie, «und etwas dagegen tun.» Die Polizei müsste herausfinden, was in der Kleinstadt abläuft, zumal die Brandstifter aktenkundig sind und bereits Gefängniserfahrung haben. Die Medien ihrerseits haben herausgefunden, dass die Vorbereitungen und – etwas später die Brände – immer nach dem gleichen Muster ablaufen: Obdachlose Hausierer, friedliche, freundliche Kerle, finden Aufnahme. Sie sind mit wenig zufrieden, wohnen im kalten Estrich, essen, was man ihnen anbietet. Sie wirken glaubwürdig, humorvoll, sonderbar humorvoll: «Ja, es ist Benzin! – Das ist eine Zündschnur, helfen Sie bitte beim Abmessen», sagen sie, «jetzt fehlen uns noch die Zündhölzer.» Sie erhalten die Zündhölzer – vom Hausvater. «Wie bekloppt sind eigentlich die Hauseigentümer, die solches zulassen?» fragen Sie sich mit Recht. Eigentümer, die nicht sehen, was abläuft. Die ab einem bestimmten Punkt nicht sehen wollen, was abläuft und so zu Komplizen der Verbrecher werden. Die Geschichte ist absurd, Sie werden sich an den Kopf greifen und fragen: «Wo sind die Gegenkräfte, die den Brand noch abwenden können?» Die Versuche, sich gegen das drohende Unheil zu stemmen, bleiben schwach, selbst die Polizei wird hinters Licht geführt. «Es kann doch nicht sein, was nicht sein darf», ist die naive Devise.

  – Faltflyer zum Stück

2010 | Zwüschewälte

 

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Die meisten tun's ungern, einige dagegen sogar freiwillig. Letztlich werden es aber alle auf irgendeine Weise hinter sich bringen: Sich von dieser Welt verabschieden und auf den Weg «dorthin» machen. Keiner kennt das Ziel und niemand weiss, was ihn da erwartet.

Wer rechnet beispielsweise schon mit einem Zwischenhalt? Und erst noch in einem eher ungewöhnlichen Hotel. Es ist nicht Dreistern, auch nicht Vier- oder Fünfstern. Seine Halle ist anders – durchsichtig! Personal und Gäste entsprechen ebenso wenig den Normen. Zum Beispiel die Bediensteten: Sie reden kein Wort – ohne deswegen unfreundlich zu sein. Der eine Gast ist schon seit sechs Monaten da, andere vielleicht seit Tagen, so genau erfährt man das nicht. Keiner weiss, wie er in das Hotel gelangt ist. Alle aber sind sie von ihren alten Lasten befreit.

Mit dem Lift kommt ab und zu ein neuer Besucher an. Im Lift verabschieden sich Anwesende. Andere Zugänge zum Hotel fehlen. Keine Fenster. Für den Abschied ist die Ärztin zuständig. Sie bestimmt, wer in den Lift einsteigt; keiner tut es aus freien Stücken. Sie weiss aber nicht, wohin sie die «Patienten» schickt. Erst die Anzeige am Schaltbrett weist die Richtung: Hinauf oder hin­unter. Was jedes Mal Spannung, Panik unter den Zurückbleibenden auslöst. Denn Oben und Unten sind verschiedene Welten. Unten ist vorläufig, Oben endgültig. «Hotel Zwüschewälte», der Nicht-Ort, ist Durchgangslager. An dieser merkwürdigen Stätte ist alles möglich – sogar ein Wunder!

  – Faltflyer zum Stück

2009 | Scherenschnitt

 

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Die Szene spielt in Brugg, genauer im Salon des etwas exzentrischen Frisierkünstlers Leo Wüthrich, wo auch die junge, attraktive Lisa Bader arbeitet. Kunden­ sind der geschäftstüchtige Antiquar Alex Laurin, die geschwätzige Gesellschaftsdame Helen von Allmen, Kriminalkommissar Gasser sowie seine Assistentin Gschwind. Genau über dem Salon wohnt Frau Czerny, eine respektierte und ehemals bedeutende Klavierkünstlerin. Sie übt nach wie vor fleissig auf dem Piano. Mit der stereo­typen Wiederholung der Rhapsodie Nummer 12 von Franz Liszt treibt sie den Ladenbesitzer Leo zur Verzweiflung. Vormittags zwischen elf und halb zwölf Uhr wird die musikalische Dame ermordet. Gasser­ leitet die Ermittlungen. Auf Grund von Aussagen und Verhaltensweisen ist der Mörder oder die Mörderin unter den Anwesenden zu suchen.

  – Faltflyer zum Stück

2007 | Pächbueb

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Gaunergeschichte aus dem Fricktal / Thomas Senn

„Das Urteil des Bezirksgerichts Laufenburg ging im Wesentlichen dahin, dass Gränacher nicht nur eine ungeheure Menge Diebstähle, Kirchen- und Strassenraub mittels gewaltsamen Einbruchs begangen habe, sondern sein Unwesen immer in Gesellschaft von andern Räubern betrieb und, um eher stehlen zu können, Hunde vergiftete. Er sei schon bei 28 Male im Kriminalarrest gesessen, gegeisselt, gebrandmarkt und für ewige Zeiten aus der schweiz. Eidgenossenschaft verwiesen worden. Er habe seit 40 bis 42 Jahren, während welchen er unablässig stahl, nie den geringsten Funken einer Besserung blicken lassen. Durch die vielen beklagten Diebstähle und Verbrechen und durch sein eigenes, freies und ungezwungenes Eingeständnis sei er gesetzlich überwiesen worden. Seine Verbrechen nach dem Titel XIII, Art 154 des Kriminalgesetzes qualifizieren sich als solche, die mit dem Tode bestraft werden.“ Im gleichen Sinn entschied das Appellationsgericht. „Beide Gerichtsurteile schlossen dahin, es sei Johann Gränacher des Todes schuldig und solle mit dem Schwert vom Leben zum Tode gerichtet werden.“

Die Hinrichtung durch den Rheinfelder Scharfrichter Mengis fand am 30. Oktober 1806 „in Anwesenheit einer ungeheuren Volksmenge“ statt. Diese Volksmenge war schon deshalb ausserordentlich gross, weil im Volk die Meinung herrschte, der Pechbub sei hieb- und kugelfest, man werde ihn gar nicht köpfen können, sondern das Schwert werde machtlos abprallen.

(aus „Der Pechbub“, Gaunergeschichte aus dem Fricktal von F.A. Stocker, geschrieben 1886, herausgegeben 2005 von Richard Hofmann, Kaplaneidruckerei, Laufenburg)

 

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2006 | Hin und Her

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Schauspiel von Ödön von Horvath

Ferdinand Havlicek lebt, seit er sich erinnern kann, hier in seinem Land. Als Baby ist er mit seinen Eltern vom Nachbarland her eingereist. Sein Vater führt eine Drogerie, welche Havlicek später übernimmt. Die Konkurrenz der Apotheke vis à vis wird jedoch so gross, dass sein Laden Konkurs geht. Da er keine neue Arbeit findet, ist sein Erspartes bald aufgebraucht und Havlicek muss beim Sozialamt um Hilfe bitten. Ein neueres Gesetz besagt aber, dass nur Bürger des eigenen Landes vom Staat unterstützt werden. Da Havlicek in einem andern Staat geboren ist, wird er als unerwünschter Ausländer behandelt und in der Folge ausgewiesen. Da er sich weigert auszureisen, übergibt ihn ein braver Polizist dem  Grenzorgan per Schub. „Er soll in seine Heimat zurück.“

Da steht er nun, der arme Kerl, heimatlos und unglücklich. Die Grenzorgane haben ihre eigenen Sorgen und Nöte und wollen sich nicht noch um die Sorgen anderer kümmern. Havlicek wird auf der Brücke zwischen den Ländergrenzen hin und her geschickt und dabei noch als Bote für verschiedene mehr oder weniger wichtige Nachrichten missbraucht. Seine Lage scheint vorerst aussichtslos...

 

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2005 | Melonen und Millionen

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Komödie von Sekely / Berneis

Herzlich willkommen auf dem Land. Ein altes Spukschloss ist der Ort des Geschehens. Die Landlady Harriet Carlisle hat ein etwas ungewöhnliches Hobby. Sie schreibt Kriminalromane. Diese werden veröffentlicht, aber nicht wie üblich in Buchform, sondern in der Tagespresse. Lady Harriet schreibt für die Wirklichkeit, das heisst, der Stoff ihrer Romane wird in die Tat umgesetzt. Unterstützt wird sie von ihren zwei Freundinnen und zwei Ganoven. Die Beute wird an Bedürftige verteilt. Das geht so lange gut, wie Lady Harriet die ganzen Aktivitäten unter Kontrolle hat. Das System wird jedoch problematisch, als ein unvollendetes Manuskript in falsche Hände gerät. Die Literatur erhält eine Eigendynamik, deren Grenzen vorgezeichnet sind. Lady Harriet  versucht, die Übersicht zu behalten.  Ihre Freundinnen sowie ein Besuch aus Amerika hören eher auf ihr Herz als auf den Verstand und so nimmt das Schicksal seinen Lauf: Kronjuwelen verschwinden, dafür taucht ein königlicher Gardeoffizier auf, ein falscher Sergeant des Scottland Yard entpuppt sich als schräger Vogel und ein geistlicher Herr sieht seine Spenden verschwinden...

 

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2004 | Gesegnete Mahlzeit

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Komödie von Karl Wittlinger

In der Pension Abendsonne haben sich die Senioren an ihr Schicksal gewöhnt. Reklamieren nützt nichts mehr, es wird pünktlich gegessen, Platz und Servietten sind zugeteilt, die Portionen kommen schmal daher, der Kaffee fliesst dünn, - die Dessertguetzli – für jeden eines. Für nächtliche Stimmung sorgt das WC, laut und aufregend weckt es jeden, auch wenn er gar nicht muss.

Ein Senior hat sich kürzlich von allem Irdischen verabschiedet, sein Plätzchen ist frei geworden. Die neue Pensionärin, die von der wirtschaftlich denkenden Heimleitung aufgenommen wird, scheint Geld zu haben. Soeben aus dem Knast entlassen, zieht Elfie K. ein. Krisengeschüttelt und deshalb wetterfest bringt sie Leben in die Bude. Und die Bewohner gegen die verstaubte Heimleitung auf. Das Gefecht droht zu kippen. Wie wäre es da vielleicht mit einer Messerspitze „Mäusetod“ oder einer Prise „Schnecken-Ex“ sämig und lustvoll eingezogen ins würzige Mittagsgulasch?

 

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2003 | Annonce Mord

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Kriminalspiel von Agatha Christie

Der Einstieg in den für die Bühne bearbeiteten Roman wirkt schon etwas speziell: Zwei Damen entdecken in einem Inserat im Wochenkurier, dass am Freitag, dem Dreizehnten, abends um halb sieben in ihrem Haus ein Mord stattfindet. Ein Spass, weil ein Geburtstag zu feiern ist? Wer hat die Annonce aufgegeben? Wen trifft es? Wer wird der Täter sein im Falle, dass es kein witz ist? Und aus welchen Motiven, wo doch alle im Spiel Anwesenden ausnahmslos nette Leute sind? Nun: Es wird gemordet. Pünktlich wie angesagt. Im Hause daselbst. Mitten auf der Bühne. – Sogar zwei Mal.

Die legendäre Miss Marple und Inspektor Craddock lösen den Fall. Nicht umgehend zwar, aber nach scheinbar bedeutungslosen Beobachtungen, minutiösen Recherchen, raffinierten Finten und einem eher dreisten Manöver. Für den Beobachter ist’s allemal unterhaltend und spannend.

 

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2002 | Gute Männer kommen in den Himmel

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Wirtschaftsdrama von Franz Fischer

„Eine dramatische Groteske über Fassadisten, Auskratzer, Nutzniesser, Mächtige und Ohnmächtige, über Werte und was sich sonst noch so umstülpen lässt“

Die Geschichte von Autor Franz Fischer, ehemals Arzt in einer psychiatrischen Klinik der Innerschweiz, misst sich an der Realität, der bitterbösen Wirklichkeit in einer Welt der Konkurse, Fusionen, der Dominanz und Arroganz des Kapitals. Er hat am eigenen Leib erfahren, wie die heutige Wirtschaftsphilosophie gewachsene Strukturen zerstört. Dass dabei Menschen auf der Strecke bleiben, ist unumgänglich. Bringen sie keine Gewinne, überlässt man sie der Obhut des Staates. Der sarkastische Untertitel „Eine Hommage an den Neokapitalismus“ trifft zu. Inhalt: Der defizitäre Kathedralenbetrieb eines katholischen Frauenordens soll durch ein modernes Management wieder in die Gewinnzone geführt werden. Viel Geld fliesst, von dem die Aktionäre wieder etwas sehen wollen. Auf der Strecke bleiben die Menschen.

 

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2000 | Die Bürger von Schilda

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Komödie von Eduard Stäuble

Ihre dummen Streiche sind bekannt: Sie versenken die Turmglocke im See, um sie vor dem Feind in Sicherheit zubringen. Damit sie sie später wieder finden, bringen sie am Bootsrand eine Markierung an, welche die Stelle der Versenkung anzeigt. Oder: Sie bauen ein neues Rathaus – ohne Fenster. Das nötige Licht tragen sie in Säcken, Kübeln, im Fingerhut, in der Mausefalle ins Haus hinein.

Die Eseleien haben ihren Ursprung entgegen allen Erwartungen in der Klugheit und Weisheit der Bewohner von Schilda. Sie wurden deshalb als Berater an Königshöfe und zu berühmten Menschen gerufen. Der zurückgelassenen Stadt geht es in der Folge schlecht, die Frauen fordern die Rückkehr ihrer Männer. Damit sie nicht erneut fortgehen, beschliessen sie, sich fortan dumm zu stellen. Die aus dem Verhalten der Männer erwachsende Verbohrtheit, ja Hysterie ist ihnen geblieben, was in einer Katastrophe ausmünden wird. Wenn es den Frauen nicht gelingt, die übergeschnappten Männer zur Besinnung zu rufen. Es gelingt ihnen, auf unerwartete, pfiffige Art und Weise.

 

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1999 | Sin letschte Wunsch

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Komödie in mehreren Gängen von Roland Moser

Lina, die Frau des verstorbenen August, hat Begräbnis und Leichenmahl organisiert. In der „Goldenen Birne“ geniessen die Achermanns im engsten Kreis das opulente Menu. Aber der Familienfriede leidet schwer unter Dünkel, Habgier und andern menschlichen Schwächen. Dagegen helfen weder die exquisite Nouvelle Cuisine, zum Beispiel das einzelne Ravioli unter der Silberglocke, noch das bestens trainierte Hotelpersonal.

 

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1998 | Zehn kleine Negerlein

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Krimi von Agatha Christie    
Werner Wollenberger, Elmar Brunner

Zehn Leute treffen sich auf einer Insel in einem englischen Landhaus.Alle haben die Einladung zu einem Wochenende erhalten. Die Gastgeber sind leider verhindert. Man beschnuppert sich gegenseitig, dann die allmähliche Erkenntnis, dass die Insel Gefangenschaft bedeutet. Eine Tonbandstimme klagt unversehens: „Alle Anwesenden haben sich eines ungesühnten Verbrechens schuldig gemacht.“ Darauf stirbt ein junger Gast. Er hat sich beim Essen verschluckt. Oder war es Zyankali? Die erste Strophe im Kinderlied „Zehn kleine Negerlein...“ kann abgehakt werden. Wer unter den Besuchern durchhält bis zur zehnten Leiche, bestellt Bratwurst. Oder doch lieber Blutwurst?

 

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1997 | Mensch Tüfel nomol

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Robert Lamoureux

Der Romanschriftsteller mit einem durchschnittlichen Absatz von 39 Exemplaren am Bahnhofkiosk hockt über seinen Zeilen und ringt um bessere Gedanken. Der Teufel tritt herzu, verspricht ihm einen Literaturpreis, wenn er die fünf Frauen seines eben begonnenen Romans für die Hölle freigebe. Doch erst, als der Satan mit dem Nobelpreis für Literatur winkt und die Gesichter der neidischen Konkurrenz schildert, willigt der Schreiber ein. Seine Arbeit wird dadurch leichter, die Romanfiguren agieren mit gütiger Unterstützung der Hölle selbstständig, lustbetont und erfolgreich je einer Todsünde entgegen (Ehebruch, Vielmännerei, Mord, Unterschlagung, Zuhälterei) Der Schriftsteller protokolliert genüsslich das hektische Treiben im Büro von „Paris-Interim“, der Agentur für die Vermittlung von temporärem Sekretariatspersonal.

Dennoch steckt der Wurm im höllischen Planspiel. „Der grosse Wirrkopf“, wie Gott etwa genannt wird, hat nicht umsonst ein Heer von Heiligen um sich, welche mit allerlei Zeichen und Wundern die irdischen Geschöpfe vor dem Zugriff der Hölle bewahren. Diese gibt jedoch gibt nicht auf, sie hat nur eine Schlacht verloren.

 

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1995 | Cabaret Zibelesuppe - Dorffest Hottwil

Inhalt folgt!

1995 | E Maa im beschte Alter

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nach einer Fabel von La Fontaine/  Hans Stalder

Fabeln sind Geschichten, in denen Tiere nach menschlichen Gefühlen empfinden, sprechen und handeln. Eine moralische Lehre steht am Ende der Fabel. Bei den Fabelschreibern war geistiger Diebstahl erlaubt, ja sogar geboten. Sie übernahmen die Gedanken früherer Dichter und formten sie inhaltlich und sprachlich um. La Fontaine (1621 – 1695) war ein Meister in diesem Fach. Aber auch Goethe, Gellert und Lessing schrieben Fabeln neu.

Das Stück zeigt den Mann „zwischen zwei Altern“ und seine zwei Frauen. Die Römer Phaedrus schrieb die Ur-Fassung:

Die Alte und die Junge

Die Weiber rupfen, wie s auch sei, den Mann. Ob liebend, ob geliebt: Ein Beispiel zeigt es: Einen Mann von mittleren Jahren hielt gefesselt ein Weib, das nicht mehr jung war, doch geschmackvoll darüber hinweg täuschte. Eine Junge auch besass zur gleichen Zeit sein Herz. Die beiden, bedacht darauf, ihm an Jahren gleichzusehn, begannen wechselnd, ihm die Haare auszumustern. Er glaubte noch, sie wollten ihn frisieren. Als er schon kahl war: Hatte doch die Junge ausgerupft, was grau war. Die Alte, was schwarz war.

 

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1994 | Holzers Peepshow

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Markus Köbeli

„Die Schweiz verkommt zum Disneyland“ (Zitat des Gender Soziologieprofessors Bernard Crettaz). Gemeint ist der Verlust der Eigenart und Identität, die Anpassung an die Fremden und das Zurschaustellen alter Traditionen – Kernthema des Stücks. Und was dann folgt: Der wirtschaftliche Aufschwung, gekoppelt mit dem moralischen Niedergang.

Die Stimmung in der Stube des ärmlichen Heimetlis der Familie Holzer ist gereizt, es knistert, kracht im Gebälk. Arbeitsplatzverlust und die damit zusammenhängenden Probleme drücken aufs Gemüt. Doch die Familie ist innovativ. Sie gewährt den Touristen Einblick in die Stube und damit in eine vermeintlich heile Welt, gegen Bezahlung. Daher „Peepshow“. Dass dabei nicht nur die Touristen, sondern auch die Theaterbesucher ein bisschen zu Voyeuren werden, versteht sich.

 

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1993 | Gaunerbluet

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Kurt Hutterli

Die Biografie des berühmten Aargauer Gauners Bernhart Mattr

„In den Köpfen der Lebenden herumspuken ist die Art von Unsterblichkeit, die einem Geköpften bleibt, der zu Lebzeiten als Gauner umgegangen ist“ (Hutterli). In der Tat hätte Matter 1854 nicht auf der Richtstätte in Lenzburg geendet, er wäre kaum in unsere Zeit überliefert worden. Sein ungewöhnlicher Tod machte ihn unsterblich.

Matter, 1821 geboren, zeichnete sich schon in seiner Jugend durch kleine Diebstähle und Schulschwänzen aus. Einbrüchen folgten die Verhaftung und immer wieder Ausbrüche. Ziele seiner Taten waren die Güter der Wohlhabenden, der kleine Mann hatte nichts zu befürchten. Seine Aktionen waren eine Art „Reichtumssteuer“, wodurch er bei den Armen auf Sympathie stiess. Die Ausbrüche aus dem Gefängnis gaben die Behörden der Lächerlichkeit preis. Matter musste sterben, um damit ein Exempel für die Aufrechterhaltung der staatlichen Autorität und gegen die sinkende Moral zu statuieren.

 

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1992 | Das Haus in Montevideo

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Curt Goetz (1888 – 1960) / Arthur Müller, Max Dettwiler

Eine berühmte südamerikanische Sängerein ist gestorben. Fast gleichzeitig trifft bei der Familie Nägeli die Nachricht ein, eine längst vergessene Tante sei ebenfalls gestorben und hinterlasse ein beträchtliche Erbschaft. Dies wäre zu erhalten, wenn sich Vater und Tochter zur Unterzeichnung des Vertrages nach Montevideo begeben würden. Bei beiden verstobenen Frauen handelt es sich um dieselbe Person, nämlich die Schwester von Professor Nägeli. Auf Initiative ihres Bruders musste sie in jungen Jahren das Elternhausverlassen, weil sie ein Kind erwartet ohne verheiratet zu sein. Durch die Aussicht auf die Erbschaft wird die Moral des Professors auf die Probe gestellt: Soll er das sündhafte Vermögen annehmen, was seiner Familie mit den 12 Kindern aus der materiellen Not heraushelfen würde, sie aber gleichzeitig mit moralischer Schuld belastete? Ein überraschend guter Ausgang der Geschichte ist abzusehen.

Im Stück prallen zwei völlig ungleiche Welten aufeinander: Die kleibürgerliche, enge und von täglicher Existenzangst und der Moral geprägte Welt der Grossfamilie und die freie, unbekümmerte, grosszügige Atmosphäre unter den Menschen in Südamerika.

 

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1991 | Jubiläumscabaret 700-Jahre-Feier Aarau

Inhalt folgt!

1991 | Gschpässigi Lüüt

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1990 | Der vergessene Teufel

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Jan Drda

Im tschechischen Dalskabaty, einem verträumten Dorf, ist der alte Pfarrer gestorben. Er war ein guter Mensch. Die Hölle hat sich um seine Seele gerissen, der der Pfarrer liebte Blumen, hielt Hühner und betrieb die Bienenzucht statt die fromme Meditation zu leben. Aber der Prozess ging für die Hölle verloren. Jetzt ärgern sich die Doktoren der Unterwelt. Zudem zeigt die Statistik, dass seit 10 Jahren keine Seele aus Dalskabaty in die Hölle gefahren ist. Für den Nachschub hätte der für das Dorf zuständige höllische Agent, der Dorfteufel, sorgen sollen. Der aber treibt sich wohl irgendwo herum, hat sich selbstständig gemacht und ist darum in Vergessenheit geraten. Grund genug für Luzifer, den Chef der –Hölle, seinen obersten Psychologen, Dr. phil. et theol. Ichturiel, nach „oben“ zu entsenden. Als neuer Pfarrer soll er das friedliche Dorf in ein sündiges Dalskabaty (Ehebruch, Mord, Diebstahl) verwandeln und den vergessenen Teufel in die Hölle zurückschaffen. Alle Pläne misslingen.

Drda (gest 1970) versucht, das Ringen von institutionalisierten Mächten wie Staat, Kirche, Ideologien um die Menschenseelen gleichnishaft dazustellen.

 

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1989 | Die Höhle von Salamanca

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1989 | Halt auf Verlangen

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Werner Wüthrich

Satirisches Mundartstück mit starker Aussagekraft – Uraufführung

Das Postauto fährt über eine holperige Strasse. Die Profile für den Ausbau stehen bereits. Die Jungen im Dorf möchten jedoch verhindern, dass gebaut wird. Sie befürchten die daraus entstehenden Konsequenzen wie Ausbau der touristischen Infrastruktur mit Liften, Seilbahnen, Zweitwohnungen. Sie planen einen Zwischenfall mit einer vermeintlich verletzten jungen Dame und bringen damit das Postauto zum Stillstand. Während sich chauffeur und Fahrgäste um die Verletzte kümmern, verschwindet der Zündungsschlüssel. Das Postauro kann nicht weiterfahren. Angst greift um sich, Geister tauchen im nahen Wald auf, die Fahrgäste, ins besondere der darunter befindliche Gemeinderat und Spekulant, vermuten hinter der Sache einen terrorähnlichen Anschlag, weshalb dieser zu einer rhetorisch vortrefflichen Rede ausholt, einer ätzenden Parodie auf gewiefte Politiker. Es kommt zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen den Generationen. Die Jugend setzt sich leider nicht durch.

 

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1988 | Mer wänd witer bure

Inhalt folgt!

1988 | Der eingebildete Kranke

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Molière/ Peter Leu

Spott und Witz über die Ärztekunst des 17. Jahrhunderts. Der von tausend eingebildeten Krankheiten geplagte Argan wird vom Arzt und dem Apotheker nach Noten ausgebeutet. Seine zweite Frau, lebenslustig und mit andern Plänen, wartet bloss auf den Tod ihres Gatten und dessen Erbgut. Argan wiederum versucht, seine Tochter an den Sohn seines Hausarztes zu verheiraten, um sich auf diese Weise eine lebenslange ärztliche Betreuung im Kreis seiner Familie zu sichern. Doch das Mädchen ist in einen andern jungen Mann verliebt. Dank dem geschickten Agieren von Dienstmädchen Toinette und der Intervention des Bruders des „Kranken“ kommt die Sache dennoch ins richtige Gleis. Als Argan auf Veranlassung Toinettes sich totstellt, macht seine Frau aus ihrer Freude keinen Hehl, während die Tochter ihren Vater aufrichtig beweint. Argan erteilt den Liebenden den väterlichen Segen.

 

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1987 | De keusche Lebemann

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1985 | De Tag, wo de Papscht empfüehrt worde n‘isch

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Joao Béthencourt - Bühnenstück in Anlehnung an Papst Johannes XXIII

Papst Albert IV. wohnt ferienhalber im Kloster Einsiedeln. Er geniesst die Ruhe, ist fern von allen Protokollzwängen. Beim Versuch, incognito das Kloster zu verlassen, um nach Zürich zu reisen, wird er vom jüdischen Taxichauffeur Leibowitz abgeholt, dann aber nicht nach Zürich, sondern zu sich nach Hause gebracht. In der Entführerfamilie fühlt sich der Papst sichtlich wohl, er regt sich auch nicht auf, als der spleenige Taxichauffeur statt eines Lösegeldes durch die Medien einen Tag des Weltfriedens fordert. Damit man den Papst nicht einfach abholt, sagt der Kidnapper, er habe seinen ganzen Garten vermint. Am Friedenstag darf kein einziger Mensch umgebracht werden. Die Forderung geht über die Medien der ganzen Welt und – wird eingehalten. 24 Stunden später ist die Welt „wieder ganz normal“ mit ihren Tötungen, Verfolgungen etc.

 

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1984 | De müed Theodor

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1983 | Die Mausefalle

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Kriminalkomödie: Agatha Christie / Josef Aebi-Zryd

Alles andere als Ruhe herrscht am Ort des Krimi-Geschehens, in der abgelegenen Pension Alpenruh. Durch unwirtliches Wetter mit Schneesturm ist man von der Aussenwelt völlig abgeschnitten. In dem von Elisabeth Gerber und ihrem Mann geleiteten Hotel ist eine bunt zusammengewürfelte Gesellschaft abgestiegen: Luigi Maletti, Oberst Ernst und Walburga Rieder. Mitten in der Aufregung um einen in der Nähe erfolgten Mord gesellt sich ein weiterer komischer Gast, Fred Hutzli, dazu. Die Atmosphäre des Misstrauens wird durch das missliche Wetter und die Isolation noch verstärkt. In dieser Lage ereignet sich, trotz der Anwesenheit von Polizeiwachtmeister Rutz in der Pension selber ebenfalls ein Mord. – Lösung: Der Täter wird entdeckt und verhaftet.

 

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1982 | De Giizhals

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Molière Komödie

Die Hauptfigur, der Geizhals David Rupper, will trotz seines Alters nochmals heiraten. Zu diesem Schritt drängt ihn weniger die Liebe zum jungen Rägeli als vielmehr die Aussicht auf eine entsprechende Mitgift. Der „Giizhals“ will aber auch seine beiden Kinder Bärti und Elise mit reichen, jedoch wesentlich älteren Partnern verkuppeln. Die Durchführung der Pläne gelingt nicht, denn Sohn Bärti hat sich ausgerechnet in die Auserwählte seines Vaters verliebt, währen die Tochter ihr Herz an den Diener Heiri verloren hat. Kann da die Bäbe, die im Sinne Ruppers wirken soll, die Situation noch retten? Oder gelingt es Bärtis Freund, dem pfiffigen Michel, einen Weg aus der verfahrenen Sache aufzuzeigen?

 

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1981 | Karriere

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1980 | De Grossvater mach Dummheite

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1979 | Schwarz uf Wyss

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1978 | Alles für d‘Chatz

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1977 | Schwarmidol

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Posse: Marcel Dornier

Die Voraussetzungen für ein Lustspiel sind schlecht: Strumpffabrikant Stöckli ist geizig und lieblos, versteht die Nerz-Wünsche seiner Frau überhaupt nicht und der zukünftige Schwiegersohn stammt auch noch von einer früheren Schulfreundschaft ab! Grund zu schlechter Laune und Juckreiz in jeder Sekunde des Spiels. Stöcklis knorrige Art wird zuerst rheumatisch, dann aber dank „Schwarmidol“, diesem Jungbrunnen im Hause, schwungvoll dargestellt. Stöcklis Frau Martha ist mindestens so hartherzig und ehrgeizig. Dank „Schwarmidol“ öffnet sich aber auch ihr Herz, jedoch nicht für ihren Mann. Eine weitere Gestalt tritt auf, das oesterreichische Hausmädchen Resi, in Wahrheit der Verehrer von Tochter Brigitte, bei der laut Stöckli alles stimmt ausser die krummen Beine. Die Verwirrungen sind unheimlich, aber am Ende märchenhaft gut.

 

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1976 | De Meischterboxer

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Otto Schwarz , Karl Mathern/ Oskar Stäger

Die Geschichte basiert auf einem Thema mit jahrhundertealter Tradition. Denn zu allen Zeiten haben unter dem Ehejoch leidende Ehegatten versucht, ihrem Dasein als Pantoffelheld durch hilfreiche Lügen zumindest teilweise zu entrinnen. „Wixi“-Fabrikant Breitenbach ist ein Muster dieser Gattung. Er kann sich als „Meisterboxer“ hinter einem ihm unbekannten Namensvetter verbergen und nützt die Aktivität des Doppelgängers für eigene Genüsse weidlich aus. Erst als er das Patentrezept an seinen Freund Biberli weitergibt, naht das schreckliche Ende. Nachdem dessen bessere Ehehälfte Verdacht zu schöpfen beginnt, nimmt das Unheil seinen Lauf. Es gibt einen fürchterlichen Wirbel, bei dem Breitenbach als Schwindler entlarvt, der Untreue zu einer Tänzerin beschuldigt und vom echten Meisterboxer gleichen Namens unsanft behandelt wird. Dennoch gibt’s ein Happy-End, indem die Tänzerin des „Boxers“ Junior zum Gatten erhält und seine Schwester sich den echten Meisterboxer zum Manne nimmt..

 

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1975 | En Held wie n‘ich

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1974 | Landdienst

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1973 | E gfreuti Abrächnig

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1972 | Guet Nacht, Frau Seeholzer

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1971 | E tolli Famile

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1970 | De verchauft Grossvater

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1969 | Fruelig im Buechehof

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1968 | Vogel friss oder stirb

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1966 | Morge früeh wenn Sonne lacht

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1964 | De schlau Jo Jokeb

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1962 | Billige Ferien

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1959 | E gfreuti Abrächnig

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Der vollständigkeitshalber seien hier auch noch die älteren Stück der Hottwiler Theater-Geschichte erwähnt:

1957    Familienabend
1952    De Giizhals
1950    Steinige Bode
1948    Ueli und Vreneli
1947    Bunter Abend
1946    s‘Millionenbett
1945    Bergheimat
1943    d‘Stäcklichranket
1942    Vogel friss oder stirb
1935    d‘Liebi dür Zitig
1934    En komplizierte Fall
1933    Visavis vom weissen Rössel
1931    E gfreuti Abrächnig
1929    Das Allerseelenkind
1928    Der Magdalenenhof
1926    Die Namenlose
1925    Gebrüder Schläuling
1894    E strubi Woche