Joao Béthencourt – Bühnenstück in Anlehnung an Papst Johannes XXIII
Papst Albert IV. wohnt ferienhalber im Kloster Einsiedeln. Er geniesst die Ruhe, ist fern von allen Protokollzwängen. Beim Versuch, incognito das Kloster zu verlassen, um nach Zürich zu reisen, wird er vom jüdischen Taxichauffeur Leibowitz abgeholt, dann aber nicht nach Zürich, sondern zu sich nach Hause gebracht. In der Entführerfamilie fühlt sich der Papst sichtlich wohl, er regt sich auch nicht auf, als der spleenige Taxichauffeur statt eines Lösegeldes durch die Medien einen Tag des Weltfriedens fordert. Damit man den Papst nicht einfach abholt, sagt der Kidnapper, er habe seinen ganzen Garten vermint. Am Friedenstag darf kein einziger Mensch umgebracht werden. Die Forderung geht über die Medien der ganzen Welt und – wird eingehalten. 24 Stunden später ist die Welt „wieder ganz normal“ mit ihren Tötungen, Verfolgungen etc.
Aufruhr um das Plakat
Das Plakat für die Hottwiler Theateraufführung «De Tag, wo de Papscht empfüehrt worde isch» führte im Vorfeld der Premiere zu heftigen Diskussionen.
Die Darstellung des Papstes, der am einer Fischangel aus einer Menschensansamm lung herausgeholt wird, wurde von Leuten als Erhängen interpretiert.
siehe dazu diesen Zeitungsartikel